Corona und ich

Ausgebremst von 100 auf Null, so ging es mir auch. Letzter Einsatz Mitte März und dann die Ungewißheit, was passiert jetzt? Wie wird es wohl weitergehen? Wie lange müssen wir durchhalten? Meine Gefühlslage glich einer Achterbahnfahrt. Meist zuversichtlich und hoffnungsvoll, aber manchmal eben auch anders.

Emotional am schwersten war dabei noch, dass unser John genau zu diesem Zeitpunkt gestorben ist. Man wächst an seinen Herausforderungen: Bullshit!

Geholfen hat mir, mich umfangreich auf den verschiedensten Nachrichtenportalen und Wissenschaftsseiten zu informieren. Sowohl über die Pandemie als auch über die veränderte Wirtschaftslage und die Zukunftsaussichten.

Wer mir auf Social Media folgt, hat gesehen, dass ich viel kreativ und mit Spaß in der Küche gestanden habe. In frühen Coronazeiten saß die komplette Familie VDV gemeinsam am Mittagstisch. Wir haben viel gelacht, aber auch unsere Sorgen geteilt und heiß diskutiert. Daran wird sich sicher jeder gerne zurückerinnern. 

Dann ging's endlich wieder los Ende Juni. Der erste Einsatz in Thüringen vor dankbaren Teilnehmern, die froh waren, nicht nur vorm Bildschirm zu sitzen.

Ein ganz großes Dankeschön an meine treuen Kunden, die ihre Terminvereinbarungen alle nur verschoben haben.

.... und seit Mitte Juli hat dann unser erstes Mädchen Einzug gehalten: Australian Shepherd Donna

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